Kissing Spines

Kissing Spines

Kissing spine ist eine Krankheit des Pferderückens. Die Dornfortsätze der Wirbelsäule stehen dabei so nahe aneinander, dass sich diese bei Bewegung des Pferdes berühren und mit der Zeit scheuern.

 

Das Pferd hat Rückenschmerzen, das heißt es geht evtl. steif bzw. taktunrein, ist nicht rittig und lässt sich eventuell nicht satteln. Bocken und Steigen können ebenfalls Begleiterscheinungen sein. Einwandfrei kann man diese Erkrankung aber nur mit einem Röntgenbild diagnostizieren. Kissing Spines muss aber nicht bedeuteten, dass das Pferd nicht mehr reitbar ist. Die Erkrankung hat verschiedene Stadien. In vielen Fällen ist es möglich, durch eine Änderung im Training das Pferd schmerzfrei und damit reitbar zu halten. Allerdings ist es hierfür nötig, dass Pferd in einem guten muskulären Zustand zu halten. Hierbei kann die Doppellonge hilfreich sein. An der Doppellonge ist es möglich, schonend - ohne den Rücken zu belasten - die Muskualtur des Rückens aufzubauen und zu verbessern.

 

Damit die Doppellonge auf Dauer Erfolg bringen kann, ist es unbedingt nötig, die Ursache für das Rückenproblem zu kennen. Die Doppellonge kann in den meisten Fällen dazu beitragen, dass das Pferd wieder in der Lage ist, seinen Rücken aufzuwölben, und es somit in der Dehnungshaltung gehen kann. In den meisten Kissing Spines-Fällen ist dies unter dem Reiter nicht mehr möglich. Da die Doppellonge ohne Ausbinder, die den Hals fixieren, arbeitet und somit dem Hals Bewegungsfreiheit gestattet, kann der Longenführer auf das Gehen des Pferdes schonend Einfluss nehmen.

 

Eine Therapie an der Doppellonge kann wesentlich zur Aufwölbung des Rückens und damit zur Lockerung, Dehnung und Kräftigung der Rückenmuskulatur beitragen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, in wie weit eine Doppellongentherapie für Ihr Pferd hilfreich ist.

Der Rücken: Das Bewegungszentrum des Pferdes