Gesunderhaltung und Rehabilitation

Wer kennt das nicht? Diagnose "krank", aber dass Pferd soll weitergearbeitet werden - im allerbesten Falle ohne Reitergewicht. Die Longenarbeit kann hier nur bedingt Abhilfe schaffen - wie wir wissen, ist die Doppellonge eine sinnvolle Alternative. Sie bietet die Möglichkeit, das Pferd qualifiziert, effektiv und sicher für Pferd und Reiter zu bewegen.

 

Bevor man die Therapie mit der Doppellonge beginnt, sollte allerdings geklärt sein, unter welchem gesundheitlichem Problem das Pferd leidet. Besprechen sie mit Ihrem Tierarzt, ob eine Doppellongentherapie in Ihrem Falle eventuell sinnvoll ist.

 

In folgenden Krankheitsfällen ist eine Doppellongenarbeit generell sinnvoll:

 

- Pilzerkrankungen der Sattellage (sofern der Gurtberreich gesund ist)

- Psychische Störungen

- Rückenprobleme (insbesondere Kissing Spines)

- Konditions-und Muskelaufbautraining in der Rekonvaleszenzzeit

 

Jeder Reiter und Ausbilder sollte sich bei auftretenden Problemen Gedanken über die Psyche und den Gesundheitszustand des Pferdes machen und zwanglos für Abhilfe sorgen.